Cheltenham German Club

For everyone interested in German language and culture

              ROTHENBURG OB DER TAUBER, BAYERN

May 2018 Newsletter

(Maiglöckchen)

Im wunderschönen Monat Mai,

Als alle Knospen sprangen,

Da ist in meinem Herzen

Die Liebe aufgegangen.

 

Im wunderschönen Monat Mai,

Als alle Vögel sangen,

Da hab ich ihr gestanden

Mein Sehnen und Verlangen.

 


For our April Clubabend at Parmoor House, we welcomed Elystan Griffiths back for an excellent talk on Sophie von La Roche. I think much of the audience would freely admit to not knowing this German authoress before the talk. Elystan explored her life and works among which was the first epistolary novel and the women’s magazine “Pomona für Teutschlands Töchter” and  put forward the suggestion that she could be considered a forerunner of women’s emancipation. I was surprised to hear what little access women in those times in Germany had to education. Elystan seemed to enjoy coming again and we hope to welcome him back to Cheltenham soon.


In a similar vein, I did enjoy the Swiss German film “Die göttliche Ordnung” at the Roses. It’s hard to credit that Swiss women only got the vote in 1971! There was a lot of humour and irony in the film. It’s a shame that only 6 people saw it on the Tuesday showing and only 19 on the Sunday. It is a credit to the Roses Theatre that they show foreign language films despite little interest being shown. I was of course grateful for the subtitles to make sense of the Schwyzerdütsch!


After a very busy and noisy session at the Bank House on Gründonnerstag, we had a much more civilised chat for our first April Stammtisch. I was away for the second April session but hopefully it went well. See the events page for some of the summer sessions.


Unlike the March session, the Everyman group in April was not affected by weather, there was an excellent turn-out and we had a great time chatting together. It was nice to see Sue Zuckerer back from Regensburg after a long winter. Do come along on June 7th.


Unfortunately, I missed the AGM on 11th May but I hear it went well. Below is Bärbel's report on the last season and Peter's report. You will have heard the Bärbel has retired from her position as Vorsitzender but has taken on a role of Präsidentin as she wishes to remain in contact. We sre very pleased that she is to remain with us and that Peter is to take on the role of Vorsitzender. If you are on our contact list, you should receive an email in due course with more information.


You always have the opportunity to pay for your 2017-18 subscription which remains at a very reasonable £14.

Do consider joining early as it will save a long queue in September. Also we rely on your subscriptions to pay for travel expenses, etc.


We shall not be idle over the summer.

Sue Moos is planning a Sommerspaziergang. Details to follow.

There are also two town walks in German which we are supporting. On the 28th June we are meeting in Clifton for a walk by Christel Stoecker-Danby and on 7th July she is doing a tour of Cheltenham in German which I’m sure some of you will enjoy. See the Events page.

The Everyman and Bank House groups will also be continuing so that you can meet German speaking friends so do come along. Look out for those summer dates.

Bärbel's report:


Zur AGM am 11. Mai 2018

 

 

Liebe Mitglieder,

 

ich begrüße Sie recht herzlich zu unserer heutigen Generalversammlung 2018.

 

Wir beginnen gleich mit der Sitzung. Sie werden die Berichte der Vorsitzenden und des Schatzmeisters hören. Wir stellen Ihnen das neue Programm für die nächste Saison vor, dann folgen die Wahlen. Anschließend wird es Gedichte, Musik und kleine lustige Geschichten geben.

 

Kommen wir nun zum offiziellen Teil:

 

1. Wir haben folgende Entschuldigungen wegen Abwesenheit vorliegen: Greg Arnold, Mike Ivory, Mike Bartosch, Jürgen & Annette Berg, Sue Moos, Hillary and Philip Cole, Brigitte Ward.

 

 

2. Wir haben das Protokoll der Generalversammlung vom 19.5.2017 hier vorliegen. Falls keine Einwände bestehen, wird das Protokoll als korrekt abgezeichnet.

 

3. Zum Bericht der Saison mit unserer Rückschau von Sept. 2017 bis Mai 2018:

 

Das Komitee hat gemeinsame Anstrengungen unternommen, Referenten zu finden, um Ihnen ein interessantes Programm zu bieten:

 

Den Anfang machte Dr. David Clarke mit seinem interessanten Thema zur Ökonomie im Nationalsozialismus. Ihm folgte Nick Nelson mit seinem Vortrag in Englisch über Caspar David Friedrich. Ein Reise durch die Burgenwelt im deutschsprachigen Raum wurde uns von unserem Mitglied Philip Cole beschert. Zum Abschluss des Jahres 2017 fand unsere Weihnachtsfeier in vertrauter Umgebung hier in diesem Saal statt. Es gab Beiträge vom Komitee, Mitgliedern und Musik von Kristin, ebenso ein nettes Büfett, es war gemütlich und die Rückmeldungen der Gäste waren positiv. Das neue Jahr begann mit dem interessanten Vortrag von Dr. Pinfold zur Erinnerungskultur der ehemaligen DDR. Der für Februar vorgesehene Vortrag von Dr. Burchard mußte wegen Krankheit leider ausfallen. Stattdessen konnten wir Sie mit der Komödie "Willkommen bei den Hartmanns" entschädigen. Es ging weiter mit dem in Englisch gehaltenen Vortrag unseres Mitglieds Mike Phillips zur Epoche der Bauhaus-Kunst. Den Abschluss bildete Dr. Elystan Griffiths mit seinen Ausführungen zum Leben und Wirken der Autorin Sophie von La Roche.

 

Ich denke, auch in dieser Saison war unser Programm  eine gute Mischung aus ganz  unterschiedlichen Disziplinen und wir hoffen, es hat Ihnen gefallen. Auf jeden Fall haben wir ein positives Echo erhalten. Die Rückmeldungen unserer Referenten waren ebenfalls positv und einige haben ihre Bereitschaft zu weiteren Vorträgen in der Zukunft angekündigt. 

 

Greg Arnold ist heute Abend verhindert, was ihm sehr leid tut und er lässt grüßen. Er hat mich gebeten, Ihnen folgendes mitzuteilen: er betreut  weiterhin aktiv unsere Website. Es erscheint nach wie vor ein monatlicher Newsletter mit nützlichen Informationen und unterhaltenden Elementen von unseren Mitgliedern. In diesem Zusammenhang möchte Greg nochmals darauf hinweisen, dass Neuigkeiten und Änderungen zu Clubabenden, Gesprächsgruppen, Filmen usw. immer auf der Website angekündigt werden, deshalb wäre es gut, öfters dort hineinzuschauen. Auch bittet er um Beiträge für die Website, Geschichten, Gedichte, Reiseerlebnisse, lustige Begebenheiten etc. Ebenfalls sendet Greg die E-mails zu unseren Veranstaltungen an unsere Mitglieder und Kontakte. Die von ihm durchgeführten  Konversationsabende finden zweimal im Monat im Bank House statt, und zwar an einem Donnerstag von 19.00 bis 21.00 Uhr. Jeder ist herzlich willkommen. Die Termine hierzu stehen ebenfalls auf der Website und werden per Email bekannt gegeben. Der Büchertisch, den Greg zusätzlich organisiert, ist zu einer festen Einrichtung in unserer Gesellschaft geworden und erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Wir möchten diesen Service gerne beibehalten, und falls Sie Bücher oder Filme spenden möchten, dann nehmen wir das gerne an. Greg bedankt sich bei all denjenigen, die uns durch den Kauf oder  eine Spende von Büchern unterstützt haben.

Zu unserem Sommerprogramm bittet er Sie ebenfalls auf die Website zu schauen. Wir planen einen weiteren Spaziergang, voraussichtlich am 4. August entweder in Winchcombe oder in Tewkesbury. Nähere Informationen werden ebenfalls noch per Email bekannt gegeben.Der Spaziergang hängt natürlich auch vom Wetter ab, aber wir hoffen, dass wir einen schönen Tag erwischen. Greg hat ebenfalls zwei Stadtspaziergänge in Cheltenham und Bristol auf der Website angekündigt, die in deutscher Sprache angeboten werden und mehrere Gesprächsgruppen. Es lohnt sich also in die Website zu schauen.

 

Richard betreut mit sicherer Hand unsere Finanzen. Wir werden später noch seinen finanziellen Bericht hören. Außerdem versorgt er uns immer hervorragend mit deutschen Weinen und seinen köstlichen Säften.

 

Christina unterstützt Richard in seiner Tägkeit als Schatzmeister und fungiert ebenfalls als Sekretärin für die Mitglieder.

 

Anne schreibt die Protokolle unserer Besprechungen. Darüber hinaus steht sie im Kontakt mit dem Manager des Parmoor House und kümmert sich um die Beschaffung der Ausschankgenehmigungen. Sie weist darauf hin, dass wir leider pro Jahr nur fünf Ausschankserlaubnisse für alkoholische Getränke bekommen. Diese versuchen wir dann gerecht über die Saison zu verteilen.

 

Peter unterstützt den Bereich Technik. Er hat sich ferner in das Gebiet des Datenschutzes eingearbeitet. Das neue Gesetz hierzu tritt am 25. Mai in Kraft. Er wird gleich noch darüber berichten.

 

Mike Ivory ist noch nicht ganz wieder gesund, und er läßt grüßen. Er hofft, ab September wieder dabei zu sein.

 

Wir sind nach wie vor angegliedert an den 'Arts-Council' und die 'Twinning-Association Cheltenham' (Gesellschaft f. Partnerschaftsstädte), und wir möchten diese Verbindungen weiterhin aufrecht erhalten.

 

Die Mitgliederzahl beträgt zur Zeit 69, was recht erfreulich ist. Um weiterhin ein attraktives Programm zu bieten, sind wir natürlich auf Ihre Abonnements angewiesen, d.h. es ist wichtig, dass Sie sich für die gesamte Saison anmelden. Die gute Nachricht ist, dass der Mitgliedsbeitrag nicht erhöht werden muß, es bleibt also bei dem jährlichen Betrag von £14. Auch die Preise für Gäste, Studenten und Getränke bleiben gleich.

 

4. Bericht des Schatzmeisters Unser Geschäftsjahr, das dem Saisonjahr der Gesellschaft angeglichen ist, läuft vom 1. September bis zum 31. August. Dies bedeutet, daß die Konten und die Jahresbilanz bei der ersten Zusammenkunft im neuen Saisonjahr vorgelegt werden.

 

 

 

5. Programm für die kommende Saison.  Wir haben das neue Programm für Sie zusammengestellt, wobei wir versucht haben, es möglichst abwechslungsreich zu gestalten. Glücklicherweise haben sich alle Referenten, die wir angesprochen haben, bereit erklärt, zu uns zu kommen.

 

Bevor wir zu den Wahlen kommen, gebe ich Ihnen Änderunge, die das Komitee betreffen bekannt:

 

Wir konnten Herrn Mike Bartosch hinzugewinnen. Er hat sich bereit erklärt, bei uns mitzuarbeiten, dafür danken wir ihm ganz herzlich. Wir haben ihn auf der Sitzung vom 2.5. co-optiert und können ihn heute ordentlich wählen und später bei den Wahlen mit einbeziehen. Leider kann er heute Abend nicht hier sein, aber er sendet beste Grüße und er freut sich auf die Mitarbeit im Komitee.

 

Eine weitere Änderung im Komitee betrifft mich: ich werde als Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Sprache und Kultur Cheltenham meine ehrenamtliche Tätigkeit niederlegen. Dieses Amt, das ich seit 11 Jahren innehabe, hat mir viel  Freude bereitet. Es war eine sehr schöne Zeit mit vielen netten Kontakten und Begegnungen, und ich empfand die Arbeit in unserem Komitee als sehr produktiv.

Natürlich werde ich der Deutschen Gesellschaft Cheltenham weiterhin verbunden bleiben und bei der ein- oder anderen Veranstaltung mit aushelfen. Das heißt, unsere Wege werden sich auch weiterhin kreuzen und es wird sicherlich Gelegenheiten für weitere Kontakte zu Ihnen geben. Ich bedanke mich bei Ihnen für Ihr freundliches Entgegenkommen über die Jahre und Ihr Vertrauen in mich.

Es gibt einen Nachfolger für mich, der jetzt gleich mit in die Wahlen einbezogen wird.

 

 

6.1 Die Wahlen führen wir als Blockwahlen durch für die Offiziere

 

Peter Sands (als neuer  Vorsitzender, worüber wir uns sehr freuen), Anne Irvine und Richard Woolley. Sie haben sich bereit erklärt, für ein weiteres Jahr zu fungieren. Wir benötigen jemanden, der vorschlägt und jemanden, der sekundiert. Wer stimmt für die Wahl?

 

6.2 Mike Bartosch ist durch das Komitee als neues Mitglied im Komitee co-optiert worden und er hat sich bereit erklärt, dieses Amt zu übernehmen. Wer schlägt vor? Und wer unterstützt die Wahl? Wer stimmt für die Wahl?

 

6.3  Nun die Blockwahl für die verbliebenen  Komiteemitglieder Christina Phillips, Greg Arnold, Mike ivory. Sie haben sich ebenfalls bereit erklärt, für ein weiteres Jahr zu fungieren.Wer schlägt vor? Und wer unterstützt die Wahl? Wer stimmt für die Wahl?

 

6.4 Wahl des Buchprüfers für unsere Konten

Frage an unsere Mitglieder: Ist jemand bereit, die Prüfung unserer Konten zu übernehmen.? Wer schlägt vor? Und wer unterstützt die Wahl? Wer stimmt für die Wahl?

 

7. Peter wird uns Informationen zum neuen Datenschutzgesetz geben.

 

8.Sonstiges oder Verschiedenes. Gibt es seitens der Mitglieder Fragen oder A nmerkungen?

 

Danksagungen gehen an unsere Komiteemitglieder Anne Irvine, Christina Phillips, Greg Arnold, Richard Woolley, Peter Sands und Mike Ivory. Sie alle haben auch in dieser Saison sehr fleißig gearbeitet und zu einem erfolgreichen Jahr beigetragen. Ebenso danke ich Mike Hewett für seinen Rat und seine Unterstützung und natürlich all unseren hilfsbereiten Mitgliedern.


Bärbel Hewett, Mai, 2018


Peter Sand's Report:


Liebe Mitglieder,

 

Ich stehe jetzt ein Bisschen zögernd vor Ihnen als Ihrer neuer Vorsitzender, denn heute ist das erste Mal das ich je mein Deutsch dieser Gruppe zugefügt habe. Ich will keinen langen Vortrag geben aber könnte kaum die Gelegenheit Bärbels Rücktritt aus dem Ausschuss vergehen lassen, ohne dass ich ein Paar Worte sage.

 

Wie Sie gehört haben, hat Bärbel elf Jahre als Vorsitzende des Klubs gedient, eine lange Strecke! Sie hat unsere Klubabende und unsere Redner vorgestellt und den Ausschuss sehr effektiv und empfindlich geleitet. Sie hat köstliches Essen für uns versorgt und vorbereitet, interessante Vorträge gegeben und lustige Hörspiele vorgeführt. Darüberhinaus ist sie sehr geduldig und hilfreich bei uns Engländer und Engländerinnen gewesen, die hierherkommen und unser Deutsch zu verbessern versuchen. Ich spreche über Bärbel, muss aber auch ihren Gemahl Mike nicht vergessen. Er hat auch das Klub in viele Sachen unterstützt, nicht zumindest indem er mit Bärbel in den Hörspielen mitgespielt hat, mehrere Vorträge gegeben und für den Otto gesorgt hat.

 

Es gibt uns also große Vergnügen dass Bärbel zugestimmt hat Präsidentin des Klubs zu werden. Der große Beitrag von Bärbel und Mike durch alle elf Jahren weiter zu erkennen, wollen wir auch die Beide ehrenamtliche Mitgliedschaft des Klubs anbieten. Wir hoffen dass wir Ihr Beide fortan noch oft im Klub sehen werden.

 

Und damit bringe ich diesen amtlichen Teil des Abends zu Ende und gebe uns in die Händen unserer Präsidentin ab, die Fortführung unseres Abends einzuleiten. Danke.

 



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Unser Kurzurlaub in Düsseldorf


und die Weihnachsmärkte 2017



Ich hoffe dass Euch unser Bericht interessiert. (Sue Moos)

Im Dezember, hatten wir vor, einen Kurzurlaub in Düsseldorf von Freitag (15.) bis Montag (18.) zu machen um Düsseldorf ein bisschen mehr kennenzulernen und auch die Weihnachtsmärkte zu besuchen.


Allerdings kamen wir völlig unerwartet erst am Dienstag, einen Tag später nach Gloucestershire zurück. Als Folge vom Nebel in Birmingham und nach zwei vergeblichen  Landungsversuchen flog die Maschine wieder züruck nach Düsseldorf!


Eurowings hat uns im Hilton Düsseldorf untergebracht, aber für uns war die Nacht nur 4 Stunden lang, von Mitternacht bis 4 Uhr morgens, und leider viel zu kurz um den ausgezeichnete Komfort des Hotels zu genießen! (Muss zugeben, es war viel besser als ein harter Stuhl im Flughafen!)


Freitag, sind wir spät in Düsseldorf angekommen, deshalb hatten wir nichts Besonderes mehr gemacht – nur etwas zu essen gefunden.

Samstag haben wir eine Stadtbesichtigung gemacht. Wir trafen uns mit der Fremdenführerin in der Altstadt zu einem zweistündigen Rundgang

Unsere Leiterin hatte viel Interessantes zu erzählen - Düsseldorf, mit 635,000 Einwohner, ist die Landeshauptstadt von Nordrhein Westfahlen (NRW) obwohl sie nicht die größte Stadt der Region ist, und auch keinen Dom hat. Die größte Stadt ist Köln, mit über 1 Million Einwohner, und einem berühmten Dom. Deshalb gibt es viel Rivalität zwischen diesen beiden Großstädten in NRW, aus historischen, wirtschaftlichen und ebenfalls sportlichen Gründen. Als Teil unseres Rundganges besuchten wir ebenfalls einige der insgesamt sechs Weihnachtsmärkte in Düsseldorf.

Geschichte der Düsseldorfer Radschläger.

In der Altstadt, hat unsere Leiterin  die Geschichte der Düsseldorfer Radschläger erklärt. Es gibt verschiedene Varianten des Ursprungs der Geschichte des Radschlägers. Die wohlbekannteste Variante ist die Schlacht von Worringen. Graf Adolf (Düsseldorf) hatte in der Schlacht 1288 den Erzbischof von Köln vernichtend geschlagen. Als Folge des Sieges erhielt Düsseldorf die Stadtrechte. Die Einwohner und vor allem die Kinder sind vor Freude auf die Straßen gelaufen und haben Räder geschlagen.

Heutzutage findet man viele Symbole des Radschlägers überall in der Stadt –  sogar Abdeckungen für Straßenschächte (Gullydeckel), Skulptur vor dem Uerigen-Brauereiausschank, Radschlägerbrunnen auf dem Burgplatz und sogar Süßigkeiten als Souvenirs in Geschäften. Seit Oktober 1937 wird jährlich ein Radschlägerwettbewerb ausgetragen. Seit 1971 findet dieser Wettkampf im Juni statt und über 500 Jungen und Mädchen nehmen daran teil.

Düsseldorfer Pegeluhr


An der Rheinuferpromenade, Verbindung zwischen der traditionsreichen Altstadt und dem modernen Medien-Hafen, befindet sich die historische Pegeluhr die wir im Laufe unseres Rundgangs besuchten.


An ihr lassen sich neben der Uhrzeit auch die momentanen Wasserstände des Rheins ablesen. Es war interessant, die historischen Höchstände an den Markierungen zu sehen.

Spezialitäten aus Düsseldorf


Danach haben wir mit unserer Leiterin das „Killeptsch“ Geschäft besucht.

Killepitsch ist eine Erfindung von zwei Düsseldorfer Originalen. Der Legende nach haben sie in einer Bombennacht des zweiten Weltkriegs im Luftschutzbunker in tiefrheinischem Dialekt über die existenziellste aller Fragen sinniert. “En se ons och noch kille, pitsche mer noch eene”, soll einer gesagt haben. Sollten sie doch überleben, werde er nach dem Krieg einen Schnapps brauen und  ihn „ Killepitsch“ taufen.

Unsere Leiterin erklährte uns: ‘pitsch’ heisst „man teilt sich Getränke und der Ursprung von ‘kille’ kommt aus der Angst vor dem Sterben. Offentsichtlich, haben sie überlebt und so gibt es heute Killepitsch im Handel! Nach der Tour waren wir naturlich in diesem Geschäft um zwei kleine 20ml Flaschen zu kaufen und zu probieren. Mit 42 Volumenprozent Alkohol war 20ml genug!

Die Leiterin hat uns die “längste Theke der Welt” vorgestellt – das ist eigentlich die legendäre Altstadt mit ungefähr 260 Kneipen, Bars und Brauereien.

Ich habe gehört, dass wenn man ein Glas Wasser bestellt ist es nicht ungewöhnlich folgende sarkastische Antwort zu bekommen ‘Möchten Sie auch Seife und Handtuch?”

Weiter zu Fuß nach der Hinkel Bäckerei um eine Spezialität zu probieren….die berühmten Printen, (das Rezept für die Printen ist schon 120 Jahre alt und laut der Leiterin ist natürlich ein Geheimrezept!). Die Leiterin hatte im Voraus eine Servierbrett bestellt zum probieren dieser sehr leckeren Kekse (schmecken ein bisschen wie Lebkuchen sind aber keine).  So konnten wir die lange Schlange vermeiden.

Unsere letzte Spezialität der Stadttour war keine Überasschung - Glühwein. Nochmal hatte die Leiterin es vorher organisiert und kam mit einem Serviertablett und 20 Gläser Glühwein (oder heiße Schoko). Bei kaltem Wetter (es schneite in der Nacht) war es perfekt Glühwein zu trinken. Die Tour endete an der „Kö“. – das ist die Kurzform für die bekannteste und elegante Düsseldorfer Einkaufsstrasse „ Königsallee“,  Ebenfalls ideal für die Einkauf von Weihnachstgeschenken und im Winter gibts dort auch eine Eisbahn.


Nach der Tour hatten wir einen fantastischen Ausblick vom “Wheel of Vision”.

Etwas zu Essen in den Weihnachstmärkten


Im Anschluss an unsere Führung haben wir uns Zeit gelassen um die Weihnachtsmärkte zu erforschen – und noch mehr zum Essen zu finden! Große Auswahl! Zum Beispiel Bretzel (Salz auch Variationen mit Salami, Schinken, Speck, Käse, Marzipan usw), Suppe (Goulasch, Erbsen, Hirsch, Kürbis usw), Dampfnudeln (2016 hatte Paul Hollywood einer Teilnehmerin im ‘Great British Bake Off’ die Aufgabe gestellt – Dampfnudeln zu backen – schwierig ohne Rezept wenn Dampfnudeln nicht bekannt sind) und Flammkuchen (mein Lieblingsessen) eine Spezialität aus dem Elsass, der benachbarten Pfalz und Baden). Grundlage des Flammkuchens ist ein sehr dünn ausgerollter Boden aus Brotteig. Der traditionelle Belag besteht aus rohen Zwiebeln, Speck und Sauerrahm. Danach wird der so belegte Fladen bei starker Hitze für kurze Zeit im Ofen gebacken – es war schell zu backen und noch schneller zu essen! Und am wichtigsten, besonders lecker.

Sonntag haben wir das Museum Kunstpalast besucht um zwei Ausstellungen zu sehen - Alex Hütte’s ‘Night and Day’ und das Glasmuseum Hentrich.


Alex Hütte ist einer den wichtigsten Vertretern der Düsseldorf Fotoschule und gilt zudem als Meister der Landschaftsfotografie.

Die große Werkschau des in Düsseldorf lebenden Fotografen vereint etwa 70 grossformatige von vielen Kontinenten die er bereist hat.


Die zweite Ausstellung, war die Glassammlung und war besonders faszinierend – eine Sammlung  über 3500 Jahre Glaskunst und eine der bedeutendsten Glassammlungen der Welt!


Museum Kunstpalast - Einige Beispiele inclusiv ‘Ziege’ (Marta Klonowska 2008)




Düsseldorf hat viel zu bieten und nicht nur zu Weihnachten und ich bin sicher, dass ich wieder zurückkommen werde um mehr zu entdecken und erleben.


Sue Moos



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Lieber Besucher dieser Webseite,

 

wir sind die Geschwister Sigrid und Ria aus Deutschland und wohnen an der schönen Mosel.


Im September 2017 reisten wir nach Santiago des Compostela, um die letzten 120 km des Jakobsweges zu gehen. Dies war schon lange ein großer Wunsch von uns beiden.


Wir packten unseren Rucksack und das Abenteuer begann.

Auf unserem Weg trafen wir immer wieder mit netten Menschen aus aller Herren Länder zusammen.


So lernten wir dabei auch Gregory und seinen Freund Roger aus England kennen.


Am Ende konnten wir zusammen unsere begehrte Pilgerurkunde in Empfang nehmen.

Jeder erzählte von seiner Familie, seiner Heimat, seinen Hobbys und seinem Leben,


So erfuhren wir von der Webseite „Cheltenhamgermanclub“, die Gregory betreut.

 

Heute möchten wir ihnen von unserer schönen Heimat berichten.

                                  Die Mosel


Die Moselregion ist ein uralter Kulturraum und wurde in der Geschichte von vielen Völkern besiedelt. Der Fluss Mosel entspringt in den Vogesen (Frankreich) und hat eine Länge von 544 Kilometern.


Etwas mehr als die Hälfte durchströmt er Frankreich, bildet die Grenze zu Luxemburg und windet sich dann bis zu seiner Mündung in den Rhein bei Koblenz (ca. 100.000 Einwohner).


Die Mündung ist bekannt unter der Bezeichnung „Deutsches Eck“, ein geschichtsträchtiger Ort, der durch seine umliegenden Befestigungsanlagen an viele kriegerische Auseinandersetzungen mit dem ehemaligen  „Erzrivalen“ Frankreich erinnert.


Die Festung Ehrenbreitstein, über der Stadt Koblenz, ist in seiner Größe etwa mit Gibraltar zu vergleichen und heute in einem gut restaurierten Zustand.




Im Jahre 2011 fand in Koblenz die „Bundesgartenschau“ statt. Für dieses Ereignis wurde eigens eine Seilbahn vom Deutschen Eck über den Rhein hoch zur Festung gebaut und ist bis heute in Betrieb.


Unsere Region war in der Vergangenheit immer Schauplatz von militärischen Auseinandersetzungen zwischen Frankreich und dem westlichsten Teil des ehemals preußischen Anspruchsgebietes. Die Infrastruktur ist daher aus strategischen Gründen relativ gut ausgebaut.

Heute pflegen wir ein freundschaftliches Verhältnis zu unserem Nachbarn. Es gibt viele „Städtepartnerschaften“ und kulturelle Begegnungen. Alle Ressentiments sind aus Überzeugung ausgeräumt und die Bevölkerung trägt die Idee der Völkerverständigung und Einigung in Europa.

Die Mosel hat sich im Laufe der Jahrmillionen tief in die Umgebung eingegraben und bildet dadurch ein eigenes, gemäßigtes Klima in der rauen Umgebung von „Eifel“ und „Hunsrück“ . Dies machten sich bereits die Kelten und Römer vor Christi Geburt zu Nutze und bauten ihren Wein an. Diese Kultur hat sich bis heute erhalten. Die Moselregion ist eines der größten Weinanbaugebiete Deutschlands. Viele berühmte Weine gehen und gingen in alle Welt. So hat sich der Anbau des „Riesling“ als besonders vorteilhaft herausgestellt. Die Rebsorte wurzelt tief in die besonders im unteren Teil der Mosel anzutreffenden Schieferfelsen (Großraum Rheinisches Schiefergebirge) und vermag so in Trockenperioden ihre Trauben auch in den Steilhängen zu versorgen und den typischen Geschmack des Gesteins und des Bodens in die „Birkel“ zu übertragen. Auch mit den Frostperioden kommt der Riesling besser zurecht als andere Rebsorten.

Wir leben im unteren Teil der Mosel, unweit von Koblenz. Hier ist die Landschaft geprägt von Steillagen und Terrassenanbau. Die Reben wachsen in Bereichen, die teilweise nur durch den „Winzer“ (Weinbauer) unter Gefahr begangen werden können. Eine Arbeitshilfe durch Maschinen ist nicht mehr möglich. Da der Generationenwechsel in der heutigen Zeit oft nicht mehr stattfindet und der Nachwuchs andere und leichtere Arbeit findet, werden die Steillagen nur in besonders guten Lagen bewirtschaftet. Dies führt zu einer Verbuschung der Kulturlandschaft ( unkontrollierter Bewuchs mit wilden Sträuchern) und lässt das typische Landschaftsbild verschwinden. Dem versucht der Staat und auch die Europäische Union entgegenzuwirken und unterstützt den Steillagenweinbau. So gibt es zum Beispiel Zuschüsse für eine „Monorackbahn“. Dies ist ein motorgetriebenes Gefährt, das auf einer einzigen Zahnradschiene bis in die höchsten und steilsten Lagen der Weinberge Personen, Gerätschaften, Düngemittel usw. transportieren kann.

In den Monaten September und Oktober ist Weinlesezeit (der Wein wird nicht gepflückt oder abgeerntet, er wird „gelesen“). Die Trauben kommen in einen „Kelter“ (Presse) und der austretende Saft wird im Keller in einem Fass gesammelt. Durch natürliche und zugesetzte Hefen beginnt der Most zu gären. Der in dem Most enthaltene Zucker wird zu Alkohol und Kohlendioxid umgewandelt. In den ersten Tagen und Wochen der Gärung hört man in den Weinkellern ein deutliches Plubbern. Dies kommt durch die dem Fass aufgesetzten Gärtöpfchen. Sie isolieren den Most von der Außenluft durch eine Wassersperre. Das unter leichtem Druck aus dem Fass entweichende Kohlendioxid dringt durch das Wasser nach außen und verursacht die wohligen (angenehmen) Geräusche. In den ersten Wochen der Gärung veranstaltet man meist die Federweißenfeste vor Ort.

 Der „Federweiße“ ist der gärende Most und zu Anfang recht süß und von weißlicher Farbe. Er lässt sich daher noch gut trinken, verursacht aber bei einigen Menschen Verstimmungen im Darm. Zum Federweißen wird regelmäßig ein „Zwiebelkuchen“ serviert. Dies ist ein Kuchen mit einer überaus kräftigen und stark gewürzten Zwiebelmasse als Auflage.

Der weitere Ausbau des Mostes zu Wein ist eine Wissenschaft für sich und ein eigener Berufsstand, der des „Küfers“. Zu Ehren des Weines feiert jeder Ort an der Mosel sein eigenes Weinfest. Sie sind oft weithin bekannt und sehr gut besucht. Eines der größten und ältesten Weinfeste findet in unserem Nachbarort Winningen statt.


Eine Besonderheit in der Moselregion sind die sogenannten „Straußwirtschaften“. Hierbei handelt es sich um kleine gastronomische Betriebe, die nur von Winzern betrieben werden dürfen. Die Schankzeit (in Betrieb befindlich) ist vom Frühjahr bis in den Herbst begrenzt.


Es werden eigene produzierte Weine zum Verzehr angeboten, dazu gibt es regionale Speisen. Das alles ist sehr kostengünstig und das Ambiente urtümlich und sehr gemütlich. Es wird eine familiäre und traditionelle Atmosphäre vermittelt.

Der Weinanbau bescherte der Moselregion jahrhundertelang einen gewissen Reichtum und Wohlstand. Er musste durch die Landesherren ständig gegen Raub und Plünderung gesichert werden. Deshalb befinden sich am Mosellauf sehr viele Burgen, die aber im Laufe der Geschichte oft wegen Unstimmigkeiten zwischen den Bistümern (kirchliche und weltliche Macht) Mainz, Trier und Köln zerstört wurden. Die Burgruinen werden aufwendig restauriert und sorgen damit für ein malerisches Landschaftsbild. Das Moseltal ist ein kleineres Abbild des in der Nähe liegenden und berühmten Mittelrheintales (Unesco Weltkulturerbe). Das Mittelrheintal wurde in der Zeit der Romantik maßgeblich durch englische Literaten, Maler und Besucher berühmt. Auch in den Seitentälern der Mosel gibt es versteckte Burgen, eine er schönsten befindet sich ganz in unserer Nähe. Es ist die bisher nie zerstörte „Burg Eltz“. Sie ist immer noch im Besitz der Grafen zu Eltz und auch von ihnen bewohnt. Sie kann in den Sommermonaten besichtigt werden. In unserem Wohnort Kobern-Gondorf (3.000 Einwohner) befinden sich 2 gut erhaltene und bewohnte Schlösser und 2 Burgruinen. Außerdem die Matthiaskapelle aus romanischer Zeit.


Ab 1958 wurde die Mosel schiffbar gemacht und zu einer internationalen Großschifffahrtsstraße ausgebaut. Die 26 Schleusen ermöglichen den Transport von Gütern und Personen auf einer Länge von 394 Kilometern bis ins französische Neuves-Maisons. Zur Zeit findet ein Ausbau der Schleusen jeweils mit einer zweiten Schleusenkammer statt, um den steigenden Schiffsverkehr zu bewältigen. Dadurch werden Berg- und Talschleusungen gleichzeitig möglich. Es ist ein gemeinsames Milliardenprojekt zwischen Frankreich, Luxemburg und Deutschland.

Trotz alldem hat die Mosel ihre Schönheit nicht verloren und ist ein Stück Heimat für die Bevölkerung geblieben. Der rege Tourismus bestätigt die Attraktivität der Region und sorgt für kontinuierliche Einnahmen aus vielfältigen Angeboten.

Industrie und große Gewerbebetriebe sind nur selten anzutreffen.

 


Eine Besonderheit unserer Region ist die Rennstrecke „Nürburgring“ auch „Grüne Hölle“ genannt.

Sie wurde schon in den dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts gebaut und genießt weltweiten Ruhm.


Die berühmte „Nordschleife“ ist 23 Kilometer lang und auch heute noch eine Herausforderung für jeden Rennfahrer aber auch für jeden mutigen normalen Autofahrer.


Zur Mosel gehört in jedem Fall auch der Hinweis auf die an der Obermosel gelegene Stadt Trier, ist sie doch älter als Rom und war lange Zeit eines der größten Machtzentren des römischen Reiches.


Sie ist geprägt durch die römische Kultur vor 2000 Jahren, bis ins 5. Jahrhundet. Viele bauliche Zeugnisse sind noch gut erhalten und öffentlich zugänglich. Eines der bedeutendsten Bauten ist die „Porta Nigra“.


(Our Gloucester members will know this building as Trier is, of

course,

Gloucester's Twin Town - Greg)



Der berühmteste Sohn der Stadt war der Philosoph und Ökonom Karl Marx, der Begründer des Marxismus. Er hat lange Zeit in London gelebt und feiert im nächsten Jahr seinen 200. Geburtstag.

Es ließe sich noch sehr viel über unsere Moselregion erzählen doch wollen wir jetzt Schluss machen und nicht alles verraten.

Bilder von der Mosel gibt es über das Internet zur Genüge, sie sind aber immer nur ein Abbild der Wirklichkeit und ersetzen nicht den persönlichen Eindruck den man gewinnt, wenn man den Fluss und die Menschen besucht.

 

Carpe Diem


Many thanks to Ria for sending me this and to husband Rainer who wrote the article. Greg


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Hamburg sagt "Moin, Moin!"




Einige Highlights von unserem vorweihnachtlichen


Kurzbesuch in Hamburg.



(Jürgen und Annette Berg, Richard Woolley und Greg


und Pat Arnold)


Am 26. November in der Jahreszeit wenn die Weihnachtsmärkte


überall in


Deutschland beginnen, sind ein Hamburger und vier „Quittjes“ nach der


Hansestadt gereist.


Die Weihnachtsmärkte


Es gibt mehrere, wie in jeder Großstadt Deutschlands. Meiner Meinung nach, der Beste war auf dem Rathausmarkt vorm riesigen neoklassischen Hamburger Rathaus. Ja, die deutschen Märkte..was bedeutet das? ... ein Gefühl der Vorfreude, ein Duft von Glühwein, Marronen und Bratwurst... fröhliche Leute und weihnachtliche Musik (leider wie überall auf amerikanisch-englisch) ...glänzende Lichter und geschmückte Buden mit schönen Dingen.





Und mit Glühwein bestärkt, kann man dann ein paar Stunden mehr


Stadtbesichtigung machen.

Miniatur-Wunderland


Deutschlands beliebtestes Touristenziel, und kein Wunder!. Mit 6.800 Quadratmetern ist das die größte Modelleisenbahn der Welt mit über 900 computergesteuerten Zügen, ca 390.000 Lichtern, 260.000 Figuren, 130.000 Bäume, usw... Man kann ohne dahin zu reisen, schöne Landschaften  von  Deutschland, Amerika, der Schweiz, Oesterreich, Italien, Skandinavien in Miniatur ansehen, aber England fehlt noch. Das ist für 2019 geplant! Höhepunkt für mich war der Hamburger Flughafen wo winzige Maschinen starten und landen auf einem Miniflugplatz. Fabelhaft! Auch schön zu sehen sind die Wahrzeichen von der Hansestadt, sowie der Michel, die Elbphilharmonie, der Hafencity und viel mehr. Man drückt auf einen Knopf und die Elbphilharmonie öffnet sich und zeigt die Innenseiten mit Konzerthalle.

Die Elbphilhamonie (kurz Elphi genannt), das neue Konzerthaus.


Schön, ultramodern, sehr beeindrückend...aber in dem Aussichts-Plaza war es bitter kalt!  


Über eine einzigartige 83 Meter lang leicht gewölbte Rolltreppe erreicht man den „Plaza“. Ein öffentlich zugänglicher Platz zwischen einem ehemahligen Speicher und dem modernen Glasaufbau der Philharmonie.


Hier genießt man einen wunderschönen 360 Grad Panorama Aussicht über die Stadt und den Hafen. Leider ist im Winter der starke Wind nicht sehr einladend!



Die Elbpilharmonie ist Anfang 2017 eröffnet worden, nach jahrelangen Verzögerungen und ganz erheblich über dem ursprünglichen Budget.

 


Der Michel (St Michaelis-Kirche)


Eine Oase von Frieden in einer großen lebendigen Stadt. Sie gilt als die bedeutendste Barockkirche Norddeutschlands mit einem Kirchenschiff groß genug für 2.500 Menschen, dazu eine riesige Orgel.


Der Michel-Turm ist noch heute ein Wahrzeichen für die Hamburger und ein Signal für die vielen Schiffe die in den Hafen kommen.


Die Restaurants  Guten Appetit!


Begleitet durch die Stadt von einem echten Hamburger konnten wir die besten Restaurants mit guter Stimmung besuchen und tolle Gerichte kosten. Zum Beispiel der „Old Commercial Room“ seit 1795 ein Esslokal für Seemänner und Kaufleute.


Auch sehr schön die Schiffer Börse am Hauptbahnhof und der tradionelle Alsterpavillion, jetzt genannt Café Alex am Jungfernstieg.



Typische Gerichte aus Hamburg – Mattjes (Heringe), Labskaus (Kartoffelgericht mit gepökeltem Rindfleisch) wird scheinbar auch in Liverpool gegessen!


Hier: Labskaus.




Und natürlich ein Lütt un Lütt:  das heißt ein Kümmel Schnapps der


zusammen mit einem kleinen Glas Bier getrunken wird.



Und Richard Woolley wollte auch Eisbein probieren und es kam eine Riesenportion! Groß genug für die ganze Gruppe!



Als Nachspeise war die rote Grütze ziemlich lecker.

 


Der rote Doppeldecker


Eine Stadtrundfahrt mit einer lustigen Reiseleiterin die uns durch die Stadt geführt hat. Sie war sicher eine Schauspielerin und wir wurden mit ein paar typischen Lieder bestens unterhalten.

 „Auf der Reeperbahn nachts um halb eins...“ sang sie fröhlich.


So, bequem und warm haben wir die Sehenswürdigkeiten von oben gesehen und viel Interessantes über Hamburg gelernt.



Die Hamburger Kunsthalle.


Ein Muss für mich nach dem Vortrag von Nick Nelson im letzten Oktober. Da gibt es mehrere Bilder von dem frühromantiken deutschen Maler Caspar David Friedrich, unter anderem „Wanderer über dem Nebelmeer“ und „das Eismeer“.

Der Hafen und der Elbtunnel


Leider war es ein bisschen zu kalt und windig für eine Hafenrundfahrt. Wir sind trotzdem die St-Pauli-Landungsbrücken entlang gelaufen um in den alten Elbtunnel zu sehen.

 

Hamburg hat viel Wasser – der Binnenalster, Außenalster,  viele Kanäle, die Fleete genannt werden und natürlich die Elbe. Es gibt in Hamburg mehr Brücken als Venedig, Amsterdam und London zusammen und überall merkt man den Einfluss des Meeres und des Handelsgeistes.



Zusammenfassend Hamburg ist eine lebendige interessante und sehr gemütliche Stadt die total ideal für einen Kurzurlaub ist. Ich fühlte mich sehr wohl da. Im Winter ist Hamburg toll für die weihnachtliche Stimmung, im Sommer muss die Stadt sich auch wunderbar darstellen mit dem Licht im Wasser gespiegelt.


Greg Arnold (mit Hilfe von Jürgen Berg)

                                                              Ganz bestimmt eine Reise wert!


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Sommerspaziergang, Winchcombe,


2017


Am 5. August haben einige Mitglieder der Deutschen Gesellschaft einen

angenehmen zweistündigen Spaziergang in der Nähe von ‘Sudeley Castle’ gemacht.

Es war das zweite Jahr in Folge, dass die Gruppe dort wanderte und wie im letzten Jahr

genoss die Gruppe die schöne und ruhige Landschaft in der  Nähe von                                                                      Winchcombe.

Foto: Mike Phillips

Am Vormittag war das Wetter sehr unbeständig und laut Wettervorhersage wurden starke

Regenfälle und Gewitter erwartet. Um 13:00 Uhr hat es schwer geregnet und es blitzte aber

zum Glück um 14.00 Uhr schien die Sonne, als sich die Gruppe im Parkplatz des Schlosses Sudeley versammelte.



Der Spaziergang war ein bisschen länger als im letzten Jahr (fast 6km) da wir eine andere

Route genommen haben.



Ein paar zusätzliche elektrische Zäune waren auf dem Weg, seit Greg und Sue die Strecke

getestet hatten aber mit guter Teamarbeit und ein bisschen Akrobatik meisterten die

glücklichen Wanderer diese Hindernisse ohne zu viele Probleme.

Angesichts des Regens vorher war es am Boden etwas nass und rutschig, aber jeder war für  

das Wetter gekleidet. Wie Greg schon gesagt hatte– „es gäbe kein schlechtes Wetter, sondern

nur unpassende Kleidung“!

Im Besucherzentrum genossen alle ein Getränk und plauderten zusammen über

eine Reihe von grammatikalischen Problemen wie „ob es DER Schloss oder

DAS Schloss ist“ oder sogar ganz intellektuelle Dingen wie, zum Beispiel „was ist

Morphologie?“

Und diejenigen, die die leckeren Kuchen probieren wollten, taten so in dem

Wissen, dass sie über 400 Kalorien schon verbrannt hatten (nach Sue‘s Fitness-Tracker!).

Übrigens, den Spaziergang findet man auf der Webseite: ’Winchcombe Welcomes Walkers’

(Spaziergang 6 - unser Spaziergang war jedoch kürzer, weil wir unsere Wanderung bei der

Burg begannen und nicht in Winchcombe) zusammen mit einigen anderen Spaziergängen in

der Gegend – ist dort vielleicht etwas Neues für nächstes Jahr!


Website für ‘Winchcombe Welcomes Walkers’ https://www.winchcombewelcomeswalkers.com/walks/


Andere Fotos und Text von Sue Moos


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